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WESTWIEN stellt die meisten Teamspieler für die EURO

Acht Spieler an der Zahl aus der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA stehen im Kader für die EURO 2018. Für sie alle ist es die erste Endrunde ihrer Karriere. Gemeinsam mit den Legionären Thomas Bauer, Janko Bozovic und Kristian Pilipovic stehen für sie bereits diese Woche die ersten Trainingseinheiten mit dem Nationalteam zur Vorbereitung auf die EM in Kroatien, von 12. – 28. Jänner, an. WESTWIEN stellt mit drei Spielern die meisten aller Vereine, dazu kommen aus der heimischen Liga zwei des ALPLA HC Hard und je einer von Bregenz Handball, dem Moser Medical UHK Krems und der Sparkasse Schwaz Handball Tirol.

471 Tore erzielten Sebastian Frimmel, Julian Ranftl, Gerald Zeiner, Lukas Frühstück, Tobias Schopf, Wilhelm Jelinek, Thomas Kandolf und Lukas Herburger gemeinsam im Grunddurchgang der spusu HLA. 94 gehen dabei allein auf das Konto von Sebastian Frimmel, der damit auch auf Rang zehn der Totschützenliste liegt und auf einen beeindruckenden Schnitt von 5,42 Toren pro Spiel kommt. Als sicherster 7-Meter Werfer erwies sich Tobias Schopf, der 19 aus 26 Strafwürfen verwandelte und damit auf 73,08 Prozent Treffsicherheit verweisen kann. Julian Ranftl kommt zwar auf 100 Prozent, allerdings trat er erst einmal vom 7-Meter an und verwandelte diesen souverän.

In einer anderen Statistik stehen Wilhelm Jelinek und Lukas Herburger weit oben, allerdings ihrer Verantwortung in der Deckung geschuldet. Mit 24 Zweiminutenstrafen rangiert Herburger unter den Top drei der Liga in dieser Wertung, mit zehn gelben Karten hält Jelinek Rang vier inne. Als wahren Saubermann kann man Lukas Frühstück bezeichnen, der in 18 Partien lediglich zweimal für zwei Minuten hinausgestellt wurde. Auch Tobias Schopf kassierte lediglich zwei Zeitstrafen, diese allerdings in 15 Partien.

Für Gerald Zeiner und Lukas Herburger mit dem ALPLA HC Hard, sowie Sebastian Frimmel, Wilhelm Jelinek und Julian Ranftl mit der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, Lukas Frühstück mit Bregenz Handball und Tobias Schopf mit dem Moser Medical UHK Krems geht es im Frühjahr in der Liga in der Bonusrunde weiter. Thomas Kandolf nimmt das neue Jahr mit der Sparkasse Schwaz Handball Tirol aus der Qualirunde heraus in Angriff, eine erfolgreiche Qualifikation für das Viertelfinale steht allerdings außer Frage beim letztjährigen Halbfinalisten.

Erstes großes Karrierehighlight
Für alle acht stellt die EURO 2018 die erste Großveranstaltung ihrer Karriere da. Sie alle geben unisono zu Protokoll: „Das ist definitiv mein bisheriges Karrierehighlight!“

Sebastian Frimmel ist daraus mit bislang 30 Länderspielen quasi der Routinier unter den spusu HLA-Spielern: „Ich bin sehr froh, dass es endlich los geht. Bis jetzt stand natürlich der Verein im Vordergrund, jetzt gilt die ganze Konzentration einzig und allein dem Nationalteam. Es gibt nicht vieles was man auf höherem Niveau spielen kann als eine EM oder WM.“

Wilhelm Jelinek: „Für uns als Mannschaft wird es eine unglaubliche Erfahrung. Wir fahren definitiv nicht hin um nur dabei zu sein, wir wollen in die Hauptrunde. Das ist die Einstellung der gesamten Mannschaft. Wir wollen mehr. Bei einer Endrunde spielen zu können lässt uns sowohl individuell als auch als Mannschaft wachsen.“