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ERFOLGE / GESCHICHTE

ÖSTERREICHISCHER STAATSMEISTER
1967/68; 1988/89; 1989/90; 1990/91; 1992/93

ÖSTERREICHISCHER CUPSIEGER
1991/92, 1992/93

EHF CHAMPIONS LEAGUE
4. Platz 1993/94

ÖSTERREICHISCHER VIZEMEISTER
2003/2004

Zahlreiche nationale und internationale Titel in Nachwuchsbewerben.
Entwicklung von knapp 40 A-Nationalteamspielern.

GESCHICHTE

Der Verein wurde 1946 vom Alt-Internationalen, Polizei-Oberstleutnant Herndlm, als West Wien Handballsport gegründet. Der Spielbetrieb wurde am 29. Aug. 1949 in der 4. Klasse B des Wiener Handballverbandes aufgenommen. 1953 erfolgte der Aufstieg in die 3. Klasse, 1956 in die 2. Klasse, 1957 in die 1. Klasse und 1960 in die Wiener Liga. Bereits 1954/55 wurde West Wien vom WHV für die geleistete Jugendarbeit ausgezeichnet! 1962 erfolgte der Aufstieg in die Staatsliga. 1966 wurde Union West Wien / UWW erstmals österreichischer Staatsmeister, am Feld wie in der Halle – ein bis dahin einmaliger Erfolg!

1968 folgte der Österreichische Meistertitel im Feldhandball und der Wiener Meistertitel im Hallenhandball. Ab 1969/70 spielte UWW elf Jahre lang in der Hallen-Staatsliga A. 1979 wurde aus der Sektion Handball von UWW der eigenständige Union Handballklub West Wien gegründet.

Finanzielle Probleme und der Rückzug des Hauptsponsors “Schuh Ski” führten nach der Saison 80/81 zum Zwangsabstieg in die Staatsliga B, bis 1982/83 in die Wiener Liga. 1982 begann unter den Obmännern Heinz Jungwirth und Walter Pariasek das Projekt Wiederaufstieg mit einem auf zehn Jahre angelegten breiten Nachwuchskonzept und enger Zusammenarbeit mit dem Goethegymnasium Wien Astgasse sowie anderen Schulen im Westen Wiens.

58 Spiele ungeschlagen!
1983 übernahm Ex-Teamchef Harry Dittert das Traineramt der Männer-Mannschaft, mit einer Mischung aus Routiniers und eigenen Nachwuchsspielern gelang der Durchmarsch aus der Wiener Liga (84/85) über die Staatsliga B (85/86) in die Staatsliga A (86/87) auf den 6. Platz. Die Mannschaft blieb dabei in 58 Liga-Spielen ungeschlagen!

1987 verpflichtete Obmann Hans Peter Kaschütz den internationalen Spitzen-Trainer Vinko Kandija. Bereits in der Saison 1988/89 erreichte die Mannschaft überwiegend mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs und einem Durchschnittsalter von 21,1 Jahren den österreichischen Staatsmeistertitel.

Serienmeister in den 80er/90er Jahren
UHK West Wien dominierte die nächsten Jahre den österreichischen Spitzenhandball mit Meistertiteln 1991, 1992 und 1993 sowie einem 2. Platz 1990 und 1994, sechs Meisterschaften in Serie bei den Junioren (U21) und zahlreichen Erfolgen bei österreichischen Jugendmeisterschaften. Bei der Teilnahme an der EHF Champions League belegte der Verein in der Saison 1993/94 den 4. Platz.

Im Jahr 2000 kam es zu einer rechtlichen Teilung bzw. Trennung der Jugendabteilung (Union West Wien) und der Profis (SG Handball WESTWIEN). Unter dem Dachverband ASKÖ und dem Namen SG Handball WESTWIEN wurde ein Neuanfang unter der Führung von Ing. Ferdinand Hager gestartet. Die Vereinsfarben Grün-Weiß blieben für beide Vereine weiterhin aktuell. Die Jugendabteilung wurde von Obmann Helmut König nach einer Neugründung unter dem Namen Union West Wien (UWW) geführt. Der Verein wurde eigenverwaltet und eigenfinanziert. Der Verlust der – wenn auch in die Jahre gekommenen, aber traditionsreichen Heimhalle in der Altgasse – führte zu mehreren zwangsläufigen Wechsel der Heimspielstätte der Profis. (Stadthalle B, Purkersdorf, Tellgasse). Lediglich im Jahre 2004 konnte der Verein mit dem Vizemeistertitel sportlich auf sich aufmerksam machen.

Neustart: 2011 – zwei Vereine – ein Ziel
2011 kam es dann zu erneuten Annäherungen beider Vereine in Form von Kooperationsverträgen und Spielgemeinschaften. Damit sollte den erfolgreichen und gut ausgebildeten Nachwuchsspielern der UWW Perspektiven im Männerbereich eröffnet werden. Seit der Saison 2011/2012 konnte mit dem BSFZ Südstadt eine neue, mittelfristige Heimspielstätte für die Profis gefunden werden. Durch Umstrukturierungen / Neuorientierungen und der Verpflichtung von Conny Wilczynski als Geschäftsführendem Manager wird seitdem an der Weiterentwicklung bzw. Professionalisierung und einer engen Zusammenarbeit beider Vereine gearbeitet…