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EURO: Österreichs Kampf gegen Weissrussland bleibt unbelohnt

Österreich musste zum Auftakt der Handball Europameisterschaft in Porec (CRO) eine bittere 26:27-Niederlage hinnehmen. Mit den leicht favorisierten Weißrussen spielte man bis zum Schluss auf Augenhöhe, zu viele technische Fehler, Fehlpässe und Fehlwürfe kostete den Österreichern einen möglichen Sieg.

Dabei stieg man perfekt in die Partie ein. Thomas Bauer machte gleich die erste Chance der Weißrussen zunichte, mit einem Hüftwurf brachte Nikola Bilyk, der auch zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt wurde, Österreich mit 1:0 in Führung. Doch es sollte das einzige und letzte Mal an diesem Abend sein, dass Österreich voran lag. Artsem Karalek stellte auf 1:1 und nach einem Wurf von Rückkehrer Vytas Ziura, der zu zentral ausfiel, war es Uladzislau Kulesh der Weißrussland mit 2:1 in Führung brachte. Zwar legten die Weißrussen in der Folge ständig vor, doch Alexander Hermann (2:2), Nikola Bilyk (7:7) und Janko Bozovic (8:8, 9:9) konnten einige Male ausgleichen. Danach verschaffte sich das Team von Iouri Chevtsov mit einem 3:0-Lauf Luft und stellte auf 12:9. Bis zur Pause kämpfte sich Österreich wieder heran, verkürzte sogar durch Robert Weber auf 12:13, mit 12:14 ging es schlussendlich in die Pause.

Nach Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Wieder kämpfte man sich auf ein Tor heran, doch die Chancen auf den Ausgleich wurden zumeist aufgrund von Eigenfehlern vergeben. Auch als man zwischenzeitlich mit vier Toren in Rückstand lag (15:19, 18:22) kämpfte man sich wieder zurück in die Partie. Die über 600 mitgereisten Fans sorgten für Gänsehautstimmung als Nikola Bilyk in der 48. Minute auf 22:23 stellte. Der Ausgleich lag in der Luft, selbst nachdem die Weißrussen nach 57:12 Minuten auf 27:24 stellten, war der Siegeswille der Österreicher ungebrochen. Gerald Zeiner verkürzte auf 25:27, lediglich der Anschlusstreffer zum 26:27 durch Nikola Bilyk vier Sekunden vor Schluss kam zu spät.

Patrekur Jóhannesson, Teamchef Österreich: „Gratulation an Iouri Chevtsov und sein Team. Es war ein hartes Spiel, meine Mannschaft hat alles gegeben. Daher bin ich auch mit der Leistung zufrieden. In den letzten zehn Minuten haben wir zu bei Pässen oftmals zu viel Risiko genommen. Wir werden alles genau analysieren und konzentrieren uns jetzt ganz auf Frankreich.“

Thomas Bauer, Kapitän Österreich: „Natürlich sind wir nach dieser Niederlage enttäuscht, das ist normal. Man muss Weißrussland gratulieren, sie waren sehr stark in der Deckung und auch im Angriff. Wir werden das Spiel analysieren und werden es gegen Frankreich und Norwegen besser machen. Wir brauchen Punkte und wir werden Punkte machen.“

Iouri Chevtsov, Teamchef Weißrussland: „Insgesamt bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Zu Beginn waren wir ein wenig nervös, das hätten wir besser machen können. Österreich hat aber auch ein gutes Spiel abgeliefert. Ich glaube nicht, dass dieses Spiel bereits die Entscheidung über den Aufstieg in die Hauptrunde gebracht hat, aber wir hoffen natürlich das Beste.“

Österreich vs. Weißrussland 26:27 (12:14)
Werfer Österreich: Nikola Bilyk (8), Janko Bozovic (5), Robert Weber (4), Vytas Ziura (3), Alexander Hermann (2), Sebastian Frimmel (2), Gerald Zeiner (2)
Werfer Weißrussland: Uladzislau Kulesh (7), Barys Pukhouski (5), Dzianis Rutenka (4), Andrei Yurynok (4), Siarhei Shylovich (2), Artsem Karalek (2), Hleb Harbuz (2), Artur Karvatski (1)

Österreich vs. Frankreich
14.01.2018, 18:15 Uhr, live auf ORF Sport+

Österreich vs. Norwegen
16.01.2018, 20:30 Uhr, live auf ORF Sport+

Alle Spiele und Ergebnisse der EURO 2018 finden Sie unter:
http://cro2018.ehf-euro.com/home/